Beginne jede Entscheidung mit der Frage: Können wir das leicht zurückdrehen? Wenn ja, setze einen kleinen Test mit klarem Messpunkt. Wenn nein, erhöhe Sorgfalt, hole zwei weitere Perspektiven und investiere mehr Analyse. Dieser Drill verhindert Perfektionismus dort, wo Experimentieren reicht, und schützt vor Leichtsinn bei großen Weichenstellungen. Er spart Zeit, weil er Klarheit über Tiefe und Tempo der Vorbereitung erzeugt, und stärkt Mut, pragmatisch zu handeln und anschließend sauber zu lernen.
Schreibe vier kurze Stichsätze: Nutzen, Alternativen, Risiken, Commitment. Eine Karte reicht. Teile die Notiz im Team‑Chat, bitte um einen Emoji‑Check und zwei schnelle Kommentare. Dieser Drill macht Entscheidungen transparent, nachvollziehbar und anschlussfähig. Er dokumentiert Denken, ohne schwerfällig zu werden. Nach einigen Anwendungen entsteht ein leichtes Archiv, das spätere Debatten abkürzt. Besonders hilfreich in Remote‑Kontexten, weil alle denselben Snapshot sehen und Verbindlichkeit sichtbar und überprüfbar festgehalten wird.
Stell dir vor, das Projekt ist gescheitert. Sammle in drei Minuten Gründe, wähle den wahrscheinlichsten, und definiere in zwei Minuten eine Gegenmaßnahme. Teile Ergebnis sofort im Kanal. Dieser Drill legt stille Sorgen frei und verwandelt sie in handhabbare Risiken. Er fördert Offenheit, weil Scheitern hypothetisch bleibt. Nach kurzer Zeit sinken Überraschungen, und die Qualität der Vorbereitung steigt spürbar. Bitte um Rückmeldungen, welche Gegenmaßnahmen wirklich entlasten, und passe die Routine iterativ an.